Saturday, September 4, 2010

FPÖ behind muezzin-shooter game

The Styrian Greens have reported the Freedom Party (FPÖ) for agitation over a computer game in which the player must shoot at mosques and kill muezzins.

The FPÖ’s Styrian branch is identified as creator of the online game called "Moschee ba ba" (Bye, bye mosque). After the gamer has demolished a sufficient number of mosques a statement appears saying: "Styria is full of minarets and mosques. So that this doesn’t happen (in reality): Vote Gerhard Kurzmann and the FPÖ!"

"Moschee baba": Grüne zeigen steirische FPÖ an

Österreich hat das umstrittene Minarett-Abschießspiel auf der Homepage der Rechtspartei FPÖ verboten. Man habe eine einstweilige Verfügung beim Straflandesgericht Graz wegen des dringenden Verdachts der Verhetzung und Herabwürdigung religiöser Lehren beantragt und erreicht, bestätigte die Staatsanwaltschaft Graz. Zudem laufe auch ein Antrag auf Aufhebung der politischen Immunität des dafür verantwortlichen steirischen FPÖ-Chefs und Nationalratsabgeordneten Gerhard Kurzmann.Die steirischen Grünen zeigen die Landes-FPÖ wegen Verhetzung an. Das kündigte Landes-Chef Werner Kogler am Dienstag in einer Aussendung an. Grund ist ein Online-Spiel auf der Seite www.moschee-baba.at.

Ziel des Spieles ist es, mit Stopp-Schildern auf Minarette und Muezzine zu "feuern". Am Ende des Spiels erscheint der Hinweis: "Die Steiermark ist voller Minarette und Moscheen! Damit das nicht geschieht: Am 26. September Dr. Gerhard Kurzmann und die FPÖ wählen!" Auf das Spiel wird auch von der Homepage der steirischen FPÖ verlinkt.


"Die Freiheitlichen verfolgen Minarette, die es nicht gibt und 40.000 steirische Arbeitslose sind ihnen egal. Sie können nicht mehr als zu hetzen", erklärte Kogler. Er forderte die Spitzenkandidaten von SPÖ und ÖVP, Franz Voves und Hermann Schützenhöfer, auf, sich klar von einer Koalition mit der FPÖ zu distanzieren. "Die Menschenballerer haben nichts in der Landesregierung verloren", so Kogler.